Die Historie von Ci3

Die Historie von Ci3

Die Historie von Ci3

Das Rhein-Main-Gebiet, historisch bekannt als „Apotheke der Welt“, hat eine Vielzahl an innovativen Entdeckungen und Arzneimitteln hervorgebracht. Um nur einige Beispiele zu nennen:

  • Knoll, Humira®
  • Paul Ehrlich, Salvarsan
  • Emil von Behring & Hoechst, Serumtherapie (Antikörpertherapie)

Ci3 ist aus einem ursprünglich akademisch fokussierten Schwerpunkt heraus Anfang der 1990er Jahre entstanden. In dieser Zeit wurden die wissenschaftlichen Grundlagen für eine Vielzahl neuer Innovationen und Unternehmensgründungen geschaffen. Mittlerweile präsentiert sich der Cluster als unternehmerisch entwickelte Organisation mit präzisem technologischen und wirtschaftlichem Fokus und ökonomisch messbaren Erfolgen.

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  • Von der Wissenschaft zum Unternehmen

    90er – 2005 Aufbau des immunologischen Forschungsschwerpunktes in Mainz

    Die krankheitsorientierte immunologische Spitzenforschung hat in Mainz Tradition. Seit mehr als 30 Jahren arbeiten klinische Abteilungen sowie Institute mit medizinischer und biologischer Grundlagenforschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eng und interdisziplinär zusammen. Ziel ist, immunologische Grundprinzipien und ihre Deregulation bei der Entstehung von Krankheiten zu untersuchen und Strategien zur Immunintervention zu entwickeln, mit deren Hilfe die Morbidität und Mortalität der relevanten Zielerkrankungen verringert werden kann. Die Bündelung der Kräfte erfolgte unter anderem in immunologisch-basierten und krankheitsorientierten Sonderforschungsbereichen (SFB 432 - Tumorabwehr, SFB 490 - Infektionskrankheiten, SFB 548 – Allergie & Autoimmunität).

    2005 Gründung des „Immunology Cluster of Excellence“ (ICE)

    Im „Immunology Cluster of Excellence“ (ICE) des Landes Rheinland-Pfalz haben sich relevante Sonderforschungsbereiche (SFBs), klinische Forschergruppen und internationale Forschungsnetzwerke zusammengeschlossen. Eines der Ziele war der Ausbau translationaler Strukturen im Rahmen eng vernetzter fokussierter Kooperationen zwischen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Einrichtungen. Daneben standen die erfolgreiche Gründung, Finanzierung und Entwicklung neuer Spin-Off Biotech-Firmen vor Ort und die langfristige Finanzierung der Unternehmen durch strategische Großinvestoren und Venture Capital Firmen im Fokus der Aktivitäten.

    2008 Weiterentwicklung zum „Cluster für Individualisierte ImmunIntervention“ Ci3

    Auf Basis der Erfolge des „Immunology Cluster of Excellence“ (ICE) und zur langfristigen und nachhaltigen Entwicklung wurde das Cluster für Individualisierte Immunintervention (Ci3) gegründet. Ci3 führt die Arbeit des ICE fort und fokussiert dabei auf die Brückenbildung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Der Cluster verbreitert sein Netzwerk im Rhein-Main Gebiet und gewinnt neue Partner für eine 1. Bewerbung im BMBF Spitzenclusterwettbewerb.

    2009 1. Ci3 Spitzenclusterinitiative

    Teilnahme am 2. Spitzenclusterwettbewerb des BMBF: Ci3 wird Finalist, aber nicht Sieger.

    2010 Gründung Ci3 e.V.

    Um den Ausbau des Clusters voranzutreiben, wird der gemeinnützige Ci3 e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist die Förderung der Individualisierten Immunintervention. Als ehrenamtliche Vereinsvorstände werden  PD Dr. Özlem Türeci und Prof. Dr. Christoph Huber gewählt.

    2010 Gründung TRON

    Die „Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH“ (TRON) wurde als strategische Ergänzung zum Forschungsangebot der Mainzer Universitätsmedizin gegründet. Mit seinem Fokus auf Translation, leistet das Institut einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen bei der Behandlung von Krebs und anderen schwerwiegenden Krankheiten; öffentliche und private Akteure arbeiten hier in Projekten eng zusammenarbeiten, um die Lücke zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und deren wirtschaftlichen Verwertung zu schließen.

    2010 2. Ci3 Spitzenclusterinitiative

    Ci3 stärkt die Clustermanagement-Strukturen und -Prozesse und verstärkt sein Netzwerk durch weitere exzellente Partner. Entsprechend gerüstet wird eine Bewerbung für die 3. Runde des BMBF Spitzenclusterwettbewerbs eingereicht. Die Fachjury des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wählt Ci3 im Juni 2011 als einen der 11 Finalisten aus.

    Jan. 2012 Ci3 ist Gewinner der dritten Runde des BMBF

    Im Januar 2012 wird Ci3 vom BMBF für seine Strategie als Spitzencluster der 3. Wettbewerbsrunde prämiert.

    April 2012 Start der BMBF geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte

    Bereits im Vorfeld der Strategiephase hatte der wissenschaftliche Beirat drei für die Strategie des Ci3 Clusters repräsentative Leuchtturmprojekte ausgewählt. Diese fokussieren sich auf die Erforschung stratifizierter bzw. individualisierter Impfstoffe zur Therapie solider Tumore sowie neuer Therapeutika zur Behandlung der Zöliakie. Die Leuchtturmprojekte haben zum 1.4.2012 mit den Entwicklungsarbeiten gestartet.

    Weitere 25 vom wissenschaftlichen Beirat ausgewählte (Verbund)Projekte wurden in den Folgemonaten bewilligt und sind 2012 gestartet.

    Dez. 2012 Gründung Ci3 Management Gesellschaft

    Um die weitere Professionalisierung und nachhaltige Entwicklung des Clustermanagements unter Einschluss von wichtigen Serviceleistungen zu ermöglichen, wird im Dezember 2012 die Ci3 Cluster Management UG als Tochter des Ci3 e.V. gegründet.

    2014 Zwischenbegutachtung und Start der 2. Förderphase

    Nach Abschluss der Zwischenbegutachtung des Clusters im Mai 2014 hat die Jury ein positives Votum und eine Empfehlung für die weitere Förderung von Projekten im Rahmen der 2. Förderphase abgegeben.

    Das erste Projekt der 2. Förderphase konnte demnach im Dezember 2014 starten.