Bilanz PERMIDES 2017: 50 Anträge für Innovationsprojekte der Biopharma-IT gefördert

Bilanz PERMIDES 2017: 50 Anträge für Innovationsprojekte der Biopharma-IT gefördert

Das EU-Projekt PERMIDES (Personalised Medicine Innovation through Digital Enterprise Solutions) unterstützt zukunftsweisende Tandem-Projekte zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Biopharma-Branche und IT-Unternehmen – und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Hinter dem EU-Projekt stehen acht Partner, darunter neben Ci3 fünf führende Biopharma- und IT-Cluster aus Deutschland, Österreich und Norwegen.

Mit PERMIDES werden Biopharma-KMU unterstützt, die zukunftsweisende Kooperationsprojekte mit IT-Unternehmen durchführen wollen. Das Ziel: IT-basierte Innovationen in der Biopharma-Branche zu fördern. Am 10. Oktober ging der zweite Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen zu Ende. Hierzu konnten sich KMU sowohl auf Förderung für Innovationsprojekte als auch auf Förderung für Beratungsprojekte bewerben.

Förderanträge für Innovations- und Beratungsprojekte

Nach Ende des zweiten Stichtags ist die Resonanz durchweg positiv: Von 73 Anträgen für Innovationsprojekte werden 30 mit jeweils bis zu 60.000 Euro gefördert. Das entspricht einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 1,55 Millionen Euro. Mit dem ersten Stichtag Mitte Mai zusammengenommen wurden 118 Förderanträge für Innovationsprojekte eingereicht, von denen 50 mit einem Gesamtvolumen von 2,65 Millionen Euro gefördert werden. Im Rahmen von PERMIDES werden außerdem verschiedene Beratungsgutscheine in Höhe von maximal 5.000 Euro vergeben. Biopharma-KMU, die Beratungsdienstleistungen benötigen, können diese beantragen. Am 15. November endete die Möglichkeit, solche Förderanträge einzureichen: Von insgesamt 91 Anträgen werden nun 55 durch Beratungsgutscheine mit einem Gesamtvolumen von 261.000 Euro finanziell gefördert.

Insgesamt werden mit PERMIDES 88 KMU der Biopharma-Branche aus 17 europäischen Staaten unterstützt. Deutschland belegt hierbei Platz 1 (24 KMU), gefolgt von Norwegen (13) und Österreich (12).

Die einfache Beantragung, die Unterstützung bei der Partnersuche und das schlanke Berichtswesen für geförderte Projekte waren ausschlaggebend für den Erfolg von PERMIDES. Der Großteil dieser Prozesse erfolgt über eine webbasierte Plattform, die eigens vom PERMIDES-Konsortium entwickelt wurde.  

Geschwindigkeit ist ein wesentlicher Faktor von PERMIDES, das Innovationsprojekte maximal ein halbes Jahr fördert. Zum Erfolg des EU-Projektes trägt neben den oben genannten Faktoren der vergleichsweise kurze Begutachtungsprozess bei, d.h. der Zeitraum zwischen Bewerbung und Förderzusage. Dieser beträgt maximal drei Monate.  

Follow-up Coaching für bereits geförderte Unternehmen

Für geförderte Biopharma-Firmen besteht bis Mitte nächsten Jahres noch die Möglichkeit, ein Follow-up Coaching durch das PERMIDES-Team zu erhalten. Das Coaching umfasst beispielsweise Informationen über weitere Fördermöglichkeiten, Unterstützung bei der Beantragung weiterer Fördermittel oder auch die weitere Vernetzung mit Firmen und Forschungseinrichtungen aus der IT-Branche.

Unternehmen, die Informationen zum Projekt erhalten möchten, können sich per Mail an Dr. Kai Gräber, PERMIDES Project Manager bei Ci3, unter graeber@ci-3.de wenden.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie auf der PERMIDES Homepage.

 

Quelle